Archiv für November 2009

Acetylsalicylsäure

Freitag, 27. November 2009

Acetylsalicylsäure (ASS) ist eines der ältesten und zugleich beliebtesten Medikamente. 1897 wurde dieser Wirkstoff von Dr. Felix Hoffman entdeckt und bereits zwei Jahre später begann die Produktion von „Aspirin”, dem wohl weltweit bekanntesten acetylsalicylsäurehaltigen Medikament.

Seine Sporen hat sich dieser Wirkstoff in der Schmerztherapie und der Vorsorgebehandlung von Herzinfarkten verdient. Aber auch im Bodybuilding erfreut sich die Acetylsalicylsäure größter Beliebtheit. Die möglichen Anwendungsgebiete sind hierbei nicht nur auf die der Schulmedizin beschränkt. Athleten verwenden ASS bei Trainingsverletzungen, als antikataboles Mittel, in der Post-Cycle-Therapie und zur Verlängerung bzw. Verstärkung der Wirkung von Ephedrin und Coffein.

Acetylsalicylsäure hemmt die Produktion von Prostaglandinen im Körper. Diese Gruppe ungesättigter Fettsäuren wird in fast jeder Zelle des menschlichen Organismus gebildet und löst verschiedene Körperfunktionen aus. Die meisten davon sind jedoch in der Regel unerwünscht. Erhöhtes Schmerzempfinden, erhöhte Kortisolproduktion und Verdickung des Blutes sind nur ein paar davon. Die Hemmung dieser Wirkung , z. B. durch Einnahme eines Prostaglandinhemmers, wie ihn die Acetylsalicylsäure darstellt, wirkt schmerzlindernd und entzündungshemmend. Aus diesem Grund setzen Athleten diesen Wirkstoff gerne bei trainingsbedingten Verletzungen, wie z. B. Prellungen, Zerrungen und Gelenkschmerzen, ein. Durch die zusätzliche Einnahme von Enzymen und reichlich Vitamin C (1g) mehrmals täglich wird dieser Effekt noch unterstützt…[weiterlesen]

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Testosteron Undecanoat oral

Freitag, 27. November 2009

Testosteron Undecanoat ist zusammen mit Methyltestosteron und Testosteron buccal das einzig oral wirksame Testosteronpräparat. Den meisten Lesern wird das Testosteron Undecanoat durch seinen gängigen Markennamen “Andriol” bekannt sein. Der Grund, warum es so wenige oral wirksame Testosteronpräparate
gibt, ist, dass Testosteron, sobald es über den Mund eingenommen wird, schnell im Darm resorbiert und anschließend sofort zur Leber geleitet wird, wo es dieses quasi vollständig inaktiviert.

Bei Methyltestosteron sorgt die 17-alpha-Alkylierung dafür, dass zumindest ein Teil des Testosteronwirkstoffes den First Pass in der Leber übersteht, was jedoch nicht allzu leberfreundlich ist. Beim Testosteron Undecanoat tritt hingegen ein ganz anderer Wirkungsmechanismus zutage. Während normale 17-alpha-alkylierte-Steroide wie zuvor erwähnt den First Pass in der Leber überstehen müssen, bevor sie überhaupt aktiv werden können, fällt dieser Schritt beim Testosteron Undecanoat dadurch weg, dass dem reinen Testosteron eine Undecansäure als Ester angehängt wurde. Dieser Schritt erlaubt es dem testosteronhaltigen Steroidmolekül nun über die Lymphbahnen zum Zielorgan, den Muskeln, vorzudringen, bevor die Leber ihre Arbeit erledigt und das Testosteron schlussendlich unwirksam macht. Etwa fünf Stunden nach der
Einnahme von Testosteron Undecanoat erreicht der Testosteronspiegel dabei seinen Höhepunkt im Blut, welcher dann innerhalb von etwa zehn Stunden wieder auf das Ausgangsniveau zurückfällt. Dies erklärt, weshalb Testosteron Undecanoat mehrmals täglich eingenommen werden muss, idealerweise in drei, gleichmäßig über den Tag verteilten Einzelgaben.

Hierbei gilt zu beachten, dass Testosteron Undecanoat auf jeden Fall mit 615 einer fetthaltigen Hauptmahlzeit einzunehmen ist, da Testosteron Undecanoat selbst fettlöslich ist und Nahrungsfette die lymphatische Resorbtion etwas verbessern. Dies erklärt auch, warum Testosteron Undecanoat nicht in normale Tabletten gepresst wird, sondern von seinem Hersteller in dem Öl Linolsäure dispergiert wurde, um dann von einer Gelatinekapsel ummantelt zu sein…[weiterlesen]

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Freitag, 13. November 2009

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