Raloxifen

Raloxifen gehört wie Tamoxifen, Clomifen und Toremifen zu den selektiven Östrogenrezeptor-Modulatoren, d.h., dass Raloxifen in einigen Geweben östrogen und in anderen wiederrum antiöstrogen wirkt. Um eine Besonderheit von Raloxifen vorwegzunehmen: Es wurde 1998 zur Prävention atraumatischer Wirbelbrüche bei Frauen mit erhöhtem Osteoporose-Risko (Knochenschwund) zugelassen.

Der Grund hierfür ist der stark östrogene Effekt auf den Knochenbau. Ebenfalls agonistische Wirkungen übt Raloxifen auf den Fettstoffwechsel aus. Sowohl die Gesamtcholesterin-, als auch
die LDL-Werte (Low Density Lipoprotein, das “böse” Cholesterin) verbessern sich während der Einnahme um 3-10%, was für die Steroidanwender von Interesse sein dürfte, die Wirkstoffe wie Stanozolol verwenden, die einen verheerenden Einfluss auf die Blutfettwerte ausüben können…[weiterlesen]

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>> Ausführliche Informationen, Fotos und Übersichten finden Sie in dem Buch "Anabole Steroide 2010 - Das schwarze Buch" von D. Sinner.

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